Es gibt keine Erläuterungen oder Erklärungen, sondern nur die Aufgaben. Es gibt keine Infos zur Inklusion und die Aufgaben haben keinen roten Faden. Die Quellen (QR-Codes) sind nicht markiert oder beschriftet.
Die QR-Codes sind eine tolle Idee für Scaffolding. Dennoch kann man die Aufgaben an sich leider nicht variieren. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und wenn sich die Lehrkraft die Arbeit machen will, könnte sie das Material leicht verändern und anpassen. Meiner Meinung nach hätten auch mehr visuelle Hilfen eingefügt werden können, z.B. um Haupt- und Nebensätze darzustellen.
Das Material eignet sich für verschiedene Sozialformen. Die Umgebung ist auch anpassbar, aber für die QR-Codes braucht man ein digitales Endgerät. Allerdings würde ich das Material nicht für Distanzlernen einsetzen, weil die Schülerinnen und Schüler wahrscheinlich die Lösungen vor dem Bearbeiten der Aufgabe angucken.
Das Material bietet Feedback, allerdings hatte der QR-Code auf Seite 1, der das Feedback beinhaltet, bei mir nicht funktioniert. Es gibt keine Selbsteinschätzungsformate und da die Lösungen keine Erläuterungen beinhalten, können die Kinder nicht reflektieren. Die Hausaufgabe fungiert gleichzeitig als Überleitung zu einem neuen Thema.
Die Strategien sind leider sehr eingeschränkt, da die zweite Seite aus multiple choice Aufgaben besteht. Ich würde einen Methodenkasten einbauen, der verschiedene Herleitungstrategien erläutert.
Es können Entscheidungen getroffen werden allerdings sollten sie transparenter sein. Es gibt keine kritische Reflexion, und der Lernprozess kann nicht gesteuert werden. Die Aufgaben sind nicht kreativ, aber abwechslungsreich.
Das Material ist nicht inklusionssensibel, denn es berücksichtigt nicht verschiedene Lernniveaus oder Hintergründe. Es gibt kein Output Scaffolding, wenig Auswahl und keine Möglichkeiten für SuS mit special needs.