Da die Kinder selbst agierender Bestandteil der Globalisierung als z.B. Reisender oder Konsument sind, kann das Thema und somit das Material an die Erfahrungen und die Lebenswelt der Kinder anknüpfen, sodass das Interesse an dem Thema geweckt und auf die Bedürfnisse der Lernenden diesbezüglich eingegangen werden kann.
Das Material enthält eine Vielzahl von Medien und Aufgaben, wie interaktive Grafiken, Arbeitsblätter und Diskussionsanregungen. Einige Aufgaben (z. B. Lückentexte oder Zuordnungsaufgaben) scheinen auf einfachere Lernniveaus ausgerichtet zu sein, während komplexere Themen wie Vor- und Nachteile der Globalisierung eher tiefere kognitive Fähigkeiten ansprechen. Die Aufgaben sind allerdings nicht explizit nach Schwierigkeitsgraden gestaffelt und es gibt keine klaren Hinweise, wie dieselben Inhalte auf unterschiedlichen Komplexitätsebenen vermittelt werden können.
Alle Lernenden bearbeiten die gleichen Inhalte. Es gibt also keine Aufgaben, die speziell für schneller lernende und langsamere Lernende angepasst wurden. Verschiedene Hilfestellungen für die Aufgaben, auf die die Lernenden zugreifen können, wären sinnvoll. Der Leitfaden beschreibt die Durchführung des Materialpakets sehr genau, geht dabei allerdings nicht auf individuelle Bedürfnisse und damit alternative Lernwege der Kinder ein. Da das Materialpaket so vielfältig und veränderbar ist, besteht die Möglichkeit dies von der Lehrkraft so umzugestalten und anzupassen, dass alle Kinder der Klasse entsprechend lernen können.
Das Material verwendet verschiedene mediale Darstellungen: visuell (z.B. Grafiken, Weltkarten, Diagramme, Fotocollagen), interaktiv (z.B. Übungen, interaktive Grafiken), textbasiert (z.B. Sachtexte, Lückentexte, Arbeitsblätter) und auditiv (z.B. Tonaufnahmen). Demnach wird der Lernstoff auf unterschiedlichen Ebenen vermittelt.
Das Material ist unter einer offenen Lizenz (CC BY-SA 4.0) veröffentlicht, was Änderungen und Anpassungen ausdrücklich erlaubt. Dies ist eine große Stärke, da Lehrkräfte das Material frei an die Bedürfnisse ihrer Klassen anpassen und verändern können. Lehrkräfte könnten demnach zusätzliche Stützen (z. B. vereinfachte Texte, alternative Aufgaben) erstellen oder kulturell spezifische Beispiele einfügen, um es inklusiver zu gestalten.