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Language

2.8

11 Ratings 9 Written Reviews

50.0 % rate as inclusive
78.2 % rate as OER
Description

Das Materialpaket umfasst Stationen zum Thema Im Alten Rom mit Lesetexten und einem Stationsheft

Latest written Review

Es gibt ein Foto mit einem Vorschlag, wie das Material aufgebaut werden könnte, auf dem u.a. ein Teil…

2.5
50% rate as inclusive
50% rate as OER

Review by Laura Hörbelt

Philosophy

3

Laura , Student

Das Material erklärt umfassend, was zu dem Materialpaket gehört und stellt seinen Aufbau dar. Es gibt klare Hinweise darauf, wie die Inhalte aufeinander aufbauen und wie sie arrangiert werden können, was eine strukturierte und transparente Nutzung ermöglicht. Die Aufgaben sind logisch themenorientiert und verständlich, mit einer klaren Verbindung zwischen Informationstexten und den dazugehörigen Übungen. Beispielsweise gibt es in einem Stationsheft Aufgaben, die durch identische Überschriften eindeutig den entsprechenden Informationstext zugeordnet sind. Die Zielgruppe des Materials wird nicht explizit benannt. Es bleibt unklar, welche Alters- oder Kompetenzstufe angesprochen werden soll, was die zielgerichtete Anwendung erschwert. Die Bedürfnisse der Lernenden werden nur implizit durch den Aufbau und die Inhalte berücksichtigt, aber eine explizite Nennung oder Differenzierung fehlt. Das Material benennt das Thema und bietet passende Aufgaben an, gibt jedoch keine übergeordneten Lernziele an. Es fehlt ein klarer Bezug zum nationalen Lehrplan. Die Materialien sind selbst erstellt, wobei Bildquellen und die Quellen der verwendeten Schrift angegeben werden. Diese Angaben erhöhen die Transparenz, jedoch bleibt die Verlässlichkeit der Inhalte eingeschränkt, da keine weiteren Quellen angegeben werden, die auf wissenschaftlichen oder didaktischen Grundlagen beruhen.

Learners' needs

3

Laura , Student

Das Material bietet den Lernenden keine verschiedenen Wege oder Aufgaben, um denselben Stoff auf unterschiedlichen Komplexitätsebenen zu erarbeiten. Es existiert nur eine allgemeine Komplexitätsstufe, die für alle Lernenden gilt. Die Aufgaben bleiben einheitlich, unabhängig von den individuellen Fähigkeiten oder Bedürfnissen der Schüler:innen. Dies begrenzt die Möglichkeit, differenziert auf die Lernstände der einzelnen Kinder einzugehen. Es gibt keine expliziten Hilfestellungen, die an unterschiedliche Lernniveaus angepasst sind. Weder gibt es gezielte Unterstützung für Lernende, die zusätzliche Anleitung benötigen, noch erweiterte Herausforderungen für fortgeschrittene Schüler:innen. Lediglich das sogenannte „Angeberwissen“ für besonders interessierte Lernende stellt eine Form der Differenzierung nach oben dar, jedoch ohne eine gezielte Einbettung in das Lernmaterial. Das Material zeichnet sich durch eine klare, übersichtliche Gestaltung aus. Es setzt auf zahlreiche Visualisierungen, die die Inhalte altersgerecht und leicht verständlich machen. Bilder und Text stehen in einer sinnvollen Verbindung, die das Verständnis erleichtert. Diese Darstellung unterstützt insbesondere visuell lernende Schüler:innen, indem sie die Assoziation zwischen Begriffen und Bildern fördert. Das Material kann leicht angepasst werden, um individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Beispielsweise könnten die Texte verkürzt oder wichtige Elemente hervorgehoben werden, um Lernenden mit Schwierigkeiten im Lesen oder Textverständnis entgegenzukommen. Solche Anpassungen sind jedoch nicht von vornherein im Material vorgesehen und erfordern eine zusätzliche Bearbeitung durch die Lehrkraft. Die Darstellung konzentriert sich ausschließlich auf das Erscheinungsbild von Menschen in der römischen Zeit, wodurch keine kulturelle Vielfalt präsentiert wird. Dies ist dem historischen Thema geschuldet, begrenzt jedoch die Möglichkeit, diverse kulturelle Hintergründe der Lernenden einzubeziehen. Die Aufgaben sprechen unterschiedliche Kompetenzen an, wie etwa das Schreiben ganzer Sätze, das Ausfüllen von Lückentexten oder das Ankreuzen von Antworten. Dies sorgt für eine gewisse Abwechslung, bleibt aber innerhalb eines einheitlichen Schwierigkeitsgrads.

Learners’ environment(s)

4

Laura , Student

Das Material ist sowohl für Einzel- als auch für Gruppenarbeiten geeignet. Die Aufgaben sind primär auf Einzelarbeit ausgelegt, jedoch gibt es Raum für Anpassungen. Beispielsweise könnte das Material für Tandem-Lesen in Paaren genutzt werden oder durch Quizformate, bei denen ein Kind die anderen befragt, in eine Gruppenaktivität umgewandelt werden. Trotz dieser Möglichkeiten enthält das Material keine spezifischen Anweisungen oder Elemente, die Gruppenarbeit explizit fördern. Das Material ist so gestaltet, dass es unabhängig von der Lernumgebung funktioniert. Es kann problemlos in physischen Räumen wie Klassenzimmern, Bibliotheken oder zu Hause verwendet werden. Auch für den digitalen Raum ist es geeignet, da die Aufgaben keine Interaktion zwischen Lernenden erfordern und gut allein bearbeitet werden können. Das Material ist als textbasiertes Format verfügbar und liegt sowohl in gedruckter Form als auch als digitaler Text vor. Es fehlen jedoch alternative digitale Formate, wie etwa eine App oder interaktive Plattformen, die die Zugänglichkeit und Nutzungsmöglichkeiten erweitern könnten. Positiv ist, dass das Material im Internet für jede Person frei zugänglich ist.

Learning Feedback for Learners

2

Laura , Student

Das Material enthält keine expliziten Feedback-Elemente, weder in qualitativer noch in quantitativer Form. Es gibt keine Aufforderungen zur Selbsteinschätzung oder zur Einholung von Peer-Feedback, was die Möglichkeiten zur Reflexion und Weiterentwicklung des eigenen Lernprozesses stark einschränkt. Dies ist eine bedeutende Lücke, da effektives Feedback eine zentrale Rolle in modernen Lernmethoden spielt. Ein schwacher Ansatz für Feedback besteht in der Möglichkeit der Überprüfung von Ergebnissen durch Lösungswörter. Dies ermöglicht es den Lernenden, zu erkennen, ob ihre Antworten korrekt sind. Diese Form des Feedbacks ist jedoch rein ergebnisorientiert und bietet keine Einblicke in den Lernprozess oder Ansatz, wie Fehler entstanden sein könnten. Während das Material den Lernenden die Kontrolle über ihre Antworten gibt, unterstützt es sie nicht dabei, ihren gesamten Lernprozess zu reflektieren. Es fehlen Formate, die die Schüler*innen aktiv dazu anregen, über ihre Herangehensweise, Fortschritte oder Schwierigkeiten nachzudenken. Auch Peer-Feedback, das wertvolle Impulse für die Reflexion liefern könnte, ist nicht vorgesehen

Learners’ Reflections on Learning

1

Laura , Student

Tragen Sie hier Ihren schriftlichen Kommentar ein. Begründen Sie Ihre Einschätzung. Fügen Sie auch gerne Beispiele auf dem analysierten Material bei (z.B. durch Zitate). Das Material enthält nur minimale Hinweise zu Lernstrategien und -techniken und fördert die aktive Reflexion der Lernenden über ihren Lernprozess nur in begrenztem Maße. Das Material enthält einige grundlegende Hinweise auf Lernstrategien, wie z.B. die Wiederholungsstrategie (erneutes Lesen von Texten, um wichtige Informationen herauszufinden) und die Möglichkeit, Zusammenhänge darzustellen (z.B. durch das Beantworten von Fragen in eigenen Worten). Diese Techniken können den Lernenden helfen, ihre Lerninhalte besser zu behalten und zu verstehen. Jedoch fehlt eine explizite, vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedenen Lernstrategien und eine gezielte Anleitung zur Auswahl und Anwendung von Techniken in verschiedenen Kontexten. Das Material fördert die Reflexion des Lernprozesses nur in einem indirekten und passiven Maße. Lernende können sich durch das wiederholte Lesen der Texte und die Kontrolle ihrer Antworten mit den Lösungswörtern (bei manchen Aufgaben) rückversichern, ob sie richtig liegen. Diese Art der Rückmeldung bietet jedoch keinen Raum für tiefere Reflexionen über den gesamten Lernprozess oder die eigenen Lernstärken und -schwächen. Eine gezielte Aufforderung zur Reflexion, z.B. durch Fragen zur eigenen Herangehensweise oder eine Auswertung der Fortschritte, fehlt. Während das Material es den Lernenden ermöglicht, sich über ihre Ergebnisse zu vergewissern, gibt es keine Anreize oder konkrete Mechanismen, die sie aktiv zur Reflexion ihres eigenen Lernprozesses anregen. Das Material liefert keine gezielten Fragen oder Methoden zur Identifikation von Lernfortschritten, Herausforderungen oder Persönlichen Stärken und Schwächen im Lernprozess.  

Learners’ Agency

2

Laura , Student

Tragen Sie hier Ihren schriftlichen Kommentar ein. Begründen Sie Ihre Einschätzung. Fügen Sie auch gerne Beispiele auf dem analysierten Material bei (z.B. durch Zitate). Das Material lässt den Lernenden keine wesentlichen Freiheiten, um eigene Entscheidungen zu treffen. Die Aufgaben sind weitgehend strukturiert und vorgegeben, sodass die Lernenden wenig Raum haben, ihren Lernweg selbst zu gestalten. Es gibt jedoch geringe Freiräume bei der Wahl der Reihenfolge der Aufgaben oder bei der Entscheidung, wie sie sich die Informationen merken möchten (z.B. unterstreichen, markieren oder herausgeschriebene Notizen machen). Das Material spricht die Lernenden nicht aktiv als fähig an, ihren Lernprozess zu steuern und zu kontrollieren. Die Lernenden erhalten eine klare Struktur für die Bearbeitung der Aufgaben und haben wenig Einfluss auf den Lernprozess. Es gibt keine expliziten Aufforderungen oder Mechanismen, die den Lernenden das Gefühl vermitteln, dass sie die Kontrolle über ihre Lernreise übernehmen können. Sie folgen weitgehend den vorgegebenen Anweisungen und dem festgelegten Ablauf. Das Material fördert keine kritische Reflexion des Lernstoffs. Es fehlen Aufgaben, die die Lernenden zur Auseinandersetzung mit ethischen, moralischen oder persönlichen Aspekten des Lernstoffs anregen. Zum Beispiel gibt es keine Aufforderungen, die moralischen Implikationen von Themen wie Gladiatorenkämpfen oder der Rolle der Frauen im antiken Rom zu reflektieren oder die Kindheit römischer Kinder mit der eigenen zu vergleichen. Diese Formen der kritischen Auseinandersetzung würden den Lernenden helfen, tiefer über den Lernstoff nachzudenken und ihn mit ihrer eigenen Realität in Verbindung zu setzen. Das Material berücksichtigt teilweise die Vielfalt der Lernhintergründe, insbesondere durch die Differenzierung nach oben durch Expertenwissen und zusätzliche Texte. Allerdings fehlt eine Differenzierung nach unten, insbesondere in Bezug auf Lernende mit sprachlichen Hürden oder anderen unterstützungsbedürftigen Lernenden. Beispielsweise gibt es keine Erklärungen für schwierige Wörter oder Redewendungen, die für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache problematisch sein könnten (z.B. „leibliches Wohl“). Diese Lernenden haben somit Schwierigkeiten, dem Stoff vollständig zu folgen. Auch für schnellere Lernende gibt es wenig Herausforderung, abgesehen von den Zusatztexten und ausgestellten Büchern, deren Wissen nicht aktiv abgefragt oder gefestigt wird.

% rate as inclusive

50%

Laura , Student

Inklusion: Nur ein Leistungsniveau Kleine Differenzierung nach oben durch Expertenwissen Frei zugänglich In verschiedenen Lernumgebungen nutzbar

% rate as OER

50%

Laura , Student

OER: frei zugänglich, freie Nutzung, gewerbliche Nutzung untersagt, Veränderungen des Materials untersagt, Grafiken müssen im Material verbleiben

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