Das Material gibt keine Erklärungen zum Aufbau, Auswahl oder Gestaltung. Ebenfalls gibt es keine Hinweise zum Umgang mit Inklusion.
Dadurch, dass die SuS erst die Tiere finden sollen und im Nachgang aufschreiben sollen, ist das Material für mich aber logisch aufgebaut. Die SuS lernen die Vokabeln der Tiere auf spielerische Weise, weshalb der Bezug zum Lehrplan gegeben ist.
Das Material besteht aus lediglich zwei Aufgaben, die zusammengehören. Es werden keine unterschiedlichen Lernwege oder Aufgabenstellungen angeboten und geht somit nicht auf die verschiedenen Lernvoraussetzungen der SuS ein. Durch die Darstellung der Tiere in Bildern, können auch Kinder die Aufgabe erledigen, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschen.
Das Material kann in Einzel- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Es kann ebenfalls in verschiedenen physischen und digitalen Lernumgebungen verwendet werden und es ist frei zugänglich.
Das Material bietet keine Erklärungen zu oder Hinweise auf verschiedene Lernstrategien oder Lerntechniken. Dadurch können die SuS auch nicht angeregt werden den eigenen Lernprozess zu reflektieren.
Das Material bietet den SuS nur teilweise an, eigene Entscheidungen zu treffen. Sie können z.B. die Vorgehensweise beim Suchen der Tiere entscheiden, müssen sich aber dennoch immer an die Aufgabenstellung halten, die generell sehr eng verfasst ist.
Darüberhinaus befähigt das Material die SuS nicht dazu den Stoff kritisch zu reflektieren und berücksichtigt nicht die Vielfalt der Lernhintergründe.
Dadurch, dass das Material nicht so gestaltet wurde, dass für jeden SuS eine Aufgabe dabei ist, die er/sie gut erledigen könnte, ist das Material aus meiner Sicht nicht als inklusive zu bezeichnen. Dennoch kann man dieses Material in Gruppenarbeit lösen, wodurch auch schwächere Kinder mit eingebunden werden.